Unter folgendem Link seht ihr die erschreckenden surrealistischen mahnenden Bilder einer Tour zum Sarkophag des Kernreaktors in Tschernobyl sowie zur verlassenen und ausgestorbenen Stadt Prypjat.

http://picm.tumblr.com/post/469827424/a-tour-of-chernobyl-as-it-exists-today

Diese verstörenden Zeugnisse der Katastrophe sollten Grund genug sein, alles in Bewegung zu setzen um von dieser zerstörenden Energieform so schnell wie möglich Abstand zu gewinnen!

Konrad Klockow, Schatzmeister

Eine Familienfeier hatte uns leider an der Teilnahme der Menschenkette in Hamburg gehindert. Wir waren ungefähr einen Kilometer hinter Krümmel in einem Restaurant an der Elbe. Die Radfahrerschar hatte schon klar signalisiert, dass zumindest in Krümmel kein Mangel an Teilnehmern bestehen wird. Gegen 15:00 Uhr waren wir dann aber doch zu viert zur Abschlussveranstaltung am AKW Krümmel und wir waren angetan von der Stimmung vor Ort. Viele Teilnehmer waren aus dem Wendland, ua. kamen viele direkt mit Traktor und Hängern voller Transparente von der anderen Elbseite herüber. Also waren wir bildlich gesehen am Ende der (Menschen)-Kette, nämlich unter denen, wo ja die Reste endgelagert werden.
Nach der Musik von Abi Wallenstein kam der erste Redner (vom Anti-AKW-Kommittee in Hamburg) und schimpfte ua., dass die Grünen und die SPD zur KettenReation aufgerufen haben, da diese beiden Parteien ua. während der Bundesregierungszeit nicht genügend erreicht hatten. Die nächste Rednerin vom BUND fand diese Argumentation gar nicht gut, stellte aber treffend fest, dass an dieser Aktion wirklich ein großer Querschnitt aus der Bevölkerung sich zu einem brennenden Thema gefunden hat. Genau dies war deutlich bei einem Blick in die Runde zu bemerken, hier hatte sich ein breiter Querschnitt aus der Bevölkerung getroffen.

Magnus Kutz, stv. Distriktsvorsitzender

Die Anti-Atom-Kette war ein voller Erfolg – in Eimsbüttel wie in ganz Norddeutschland. Noch vor wenigen Jahren war die Anti-Atom-Bewegung fast in der Versenkung verschwunden. Nur im Wendland hielt sich der von breiten Bevölkerungsgruppen getragene Widerstand gegen ein Endlager für Atommüll in Gorleben. Darüber hinaus erreichte der Protest nur kleine Teile der Bevölkerung. Das hat sich mit dem 24. April 2010 geändert. Die Veranstalter hatten im Vorfeld noch mit 50.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gerechnet. Doch es kamen weit mehr, um gegen die schwarz-gelbe Atompolitik zu protestieren.
Mehr…

Liebe Leserinnen und Leser unseres Blickpunkts,

die Mai-Ausgabe unserer kleinen Stadtteilzeitung ist fertig und kann online gelesen oder als pdf-Datei heruntergeladen werden.  Dabei möchte ich nicht vergessen, Euch/Sie auf folgende Artikel hinzuweisen:

- Impressionen von der KettenreAktion am 24.4.(Seite 6)

- Fairness auf dem Arbeitsmarkt (Seite 8)

- Ein Verkehrskonzept für Eimsbüttel (Seite 10)

Bis zur nächsten Blickpunktausgabe!

Ihr/Euer Dirk Schlanbusch

Hier der Blickpunkt zum Herunterladen:

SPD-EimsbNord-Blickpunkt-05-2010

Carola EnsslenLiebe Leserinnen und Leser,
die KettenreAktion hat letzte Woche so viel Vorbereitung gebraucht, dass für die politische Woche keine Zeit mehr blieb. Nun können wir uns über eine gelungene Aktion freuen. Es hat Spaß gemacht mitzumachen, auch wenn der Anlass alles andere als spaßig ist.
Die letzten beiden Wochen waren ja auch sonst alles andere als ereignisarm: Das Rücktrittsgesuch von Bischof Mixa und die Griechenland-Krise sind nur zwei große Themen. Wobei ich bei Letzterem die Aufregung nicht so recht verstehe (Anne Will läuft im Hintergrund…). Dass Griechenland nun die Hilfe in Anspruch nimmt, die neulich beschlossen wurde, ist doch alles andere als spektakulär. Und es geht (nur) um Kredite, für die die Staaten garantieren. Die zinstreibenden Spekulationen werden dagegen nach wie vor nicht eingedämmt und die Medien begünstigen das mit ihren reißerischen Artikeln. Und noch eines: Die Forderung der CSU nach einem Austritt Griechenlands aus der Eurozone sind purer Populismus. Da hilft nur die ganz simple Gegenfrage: Wollen wir in einer vergleichbaren Situation so behandelt werden?
Was sonst noch so los war, folgt – wie immer – hier.
Mit den besten Grüßen
Carola Ensslen
Mehr…

Toll, wie viele Leute da sind. Nach rechts und links sind die Reihen auch geschlossen.

Gleich geht es los.

An der Luruper Hauptstraße.

Erste Busladung schon weg und immer noch viele Leute!

… und der Kreisvorsitzende “strahlt”.